SCHLIESSEN

KONTAKT
Ungültige E-Mail-Adresse
0/500 Zeichen

Ich interessiere mich für die folgende(n) Edition(en):

SCHLIESSEN

AUF IHR BOARD PINNEN

Pflichtfeld

Diese Funktion ist ausschließlich Architekten, Innenarchitekten und anderen Fachplanern mit einem genehmigten A@W Xperience-Konto vorbehalten.
Sind Sie Architekt? Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich, um fortzufahren.

WÄHLEN SIE IHRE BEVORZUGTEN LÄNDER AUS

Wählen Sie andere Länder aus, denen Sie folgen möchten.

Ihr Standard-Land ist Vereinigtes Königreich.

Language picture bigLanguage picture small

WÄHLEN SIE IHRE REGION

Austria

Belgium

Czech Republic

France

Germany

Italy

Luxembourg

The Netherlands

Poland

Portugal

Scandinavia

Spain

Switzerland

United Kingdom

Other European countries

Other Eastern European countries

AUSSERHALB EUROPA

North America

Latin America

Africa

Asia

Middle East

NEWS

Sakralbau neu gedacht

Barbara Jahn

ATP architekten ingenieure hauchen einer Innsbrucker Kirche wieder die Seele eines sozialen Treffpunkts ein 

Die denkmalgeschützte Pfarrkirche Petrus Canisius, ein markanter Bau der 1960er-Jahre von Horst Parson, wird angesichts sinkender Nutzung behutsam transformiert. Künftig wird das Kirchenschiff teilweise als Boulderhalle nach einem Konzept des Gewinnerbüros des Architektur-Ideenwettbewerbs columbosnext (Judith Widauer & Raphael Hanny) genutzt, ergänzt durch einen südlichen Zubau mit Gastronomie. Ziel ist es, den sakralen Charakter zu bewahren und zugleich neue öffentliche Funktionen zu integrieren. Der Entwurf folgt einem minimalinvasiven Ansatz: Bestand, Kubatur und Materialität bleiben erhalten, während Ergänzungen klar zeitgenössisch formuliert sind. Ein rückbaubarer „Plug-and-Play“-Zubau entlang der Innpromenade fügt sich maßstäblich ein und nimmt sämtliche Haustechnik auf.

Die funktionale Trennung ermöglicht die parallele Nutzung von Kirche und Freizeitangebot. Transparente Erdgeschosszonen öffnen das Gebäude zur Promenade und steigern die Aufenthaltsqualität im Quartier. Ein großzügiges Foyer verbindet Gastronomie, Shop und Nebenräume, während im Untergeschoss ein Kinderboulderbereich entsteht. Das ehemalige Kirchenschiff bildet mit freistehenden Kletterstrukturen das Zentrum, ergänzt durch filigrane Galerien als Aufenthaltsbereiche. Alle Eingriffe erfolgen in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt und sichern eine barrierefreie, lebendige Nutzung für unterschiedliche Zielgruppen.